Ein Thema in unserer Arbeit ist auch das Thema „Rechtspopulismus“. Es stellt sich die Frage, warum auch bei jungen Menschen dieses „Phänomen“ attraktiv ist bzw. wurde. Mit unseren politischen Angeboten stärken wir die Demokratie. Hier würden wir gerne mehr tun, allein es fehlen die personellen Möglichkeiten.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Rechtspopulismus gewinnt unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zunehmend an Bedeutung, wie Wahlergebnisse und Studien nahelegen. Während die AfD bei der Bundestagswahl 2021 nur 7 % der Stimmen der 18- bis 24-Jährigen erhielt, waren es 2025 bereits 21 %. Besonders in Ostdeutschland ist die Zustimmung hoch.

Mögliche Ursachen sind:

  • Krisenbewältigung: Jugendliche erleben Unsicherheit durch Pandemie, Klimawandel, Kriege und wirtschaftliche Probleme. Rechtspopulismus bietet einfache Erklärungen und vermeintliche Lösungen.
  • Politikverdrossenheit: Viele junge Menschen fühlen sich von der Politik nicht wahrgenommen und sehen in der AfD eine Protestmöglichkeit.
  • Social Media: Die AfD erreicht Jugendliche gezielt über Plattformen wie TikTok, wo sie eine enorme Reichweite erzielt.
  • Männlichkeitsinszenierung: Traditionelle Geschlechterbilder und „starke Männlichkeit“ sprechen insbesondere junge Männer an.
  • Ostdeutscher Kontext: Strukturelle Benachteiligung und Transformations-Erfahrungen nach der Wende fördern rechtspopulistische Einstellungen.

Um dem entgegenzuwirken, sollten demokratische Parteien verstärkt jugendpolitische Angebote schaffen, politische Bildung ausbauen und Beteiligungsmöglichkeiten verbessern.

weitere Infos: https://www.bpb.de/themen/parteien/rechtspopulismus/560581/junge-menschen-und-rechtspopulismus/

Bildquelle: https://pixabay.com/de/vectors/stiefel-kleidung-schuhe-gehen-148047/