Kochaktionen im CTTC Young Teen Club während des Ramadan 2026


Der Ramadan ist für manchen weit mehr als ein Monat des Fastens – er ist eine Zeit der Besinnung, der Gemeinschaft und des Miteinanders. Im CTTC Young Teen Club haben wir diesen Monat zum Anlass genommen, etwas Besonderes zu schaffen: Mittwochs kochten wir gemeinsam, lachten zusammen und teilten das Iftar-Mahl – den Moment, in dem das tägliche Fasten bei Sonnenuntergang gebrochen wird.
Da das CTTC mittwochs bis 19 Uhr geöffnet ist, bot sich dieser Tag ideal an: Wer fastete, konnte länger bleiben und das Abendessen in der bekannt herzlichen Gemeinschaft verbringen. Wer nicht fastete, war ebenfalls herzlich willkommen – sei es als Koch, Helfer oder einfach als freudiger Tischgenosse. Diese Offenheit war von Anfang an der Kern unserer Idee.
 
Beim gemeinsamen Kochen fanden sich 15 Personen zusammen – eine bunte Runde der jungen Besuchenden des Young Teen Clubs. Alles junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, die Neugier und Vorfreude auf einen gemeinsamen Abend verband. Auf dem Speiseplan standen bewährte Klassiker der europäischen Küche: selbst belegte Pizzen, frisch gekochte Pasta und leckere Kekse, die zum Abschluss den Abend versüßten.
 
Vor dem Essen stand das Kochen: Teig wurde geknetet, Soßen gerührt, Beläge kreativ kombiniert. Der Duft von frischer Basilikum-Tomatensauce mischte sich mit dem Geruch von gebackenem Teig. Für jene, die fasteten, war die Wartezeit bis zum Sonnenuntergang durch das gemeinsame Kochen mit Inhalt gefüllt.
 
Am zweiten Mittwochabend versammelten sich 8 junge Menschen in der Küche zum gemeinsamen Kochen.  Im Mittelpunkt standen selbstgemachte Falafel – knusprig außen, zart und würzig innen. Kichererbsen wurden verarbeitet, Kräuter gehackt, Gewürze abgewogen, Bällchen geformt und in der Pfanne goldbraun gebraten. Dazu gab es frische Wraps, die jeder nach eigenem Geschmack befüllte, sowie einen bunten Couscoussalat mit knackigem Gemüse, frischen Kräutern und einem leichten Zitronen-Dressing. Den süßen Abschluss bildeten reife Datteln, die oftmals zum traditionellen Fastenbrechen gereicht werden.
Am Tisch war die Stimmung an beiden Abenden ausgelassen. Es war eine gemeinsame Zeit voller leckerem Essen und Gesprächen.
Was diese Abende so besonders machte, betonte die Mitarbeitende Sigi Groß, war nicht allein das Essen. Es war die für die Jugendarbeit und den Young Teen Club typische Haltung: Alle waren willkommen, niemand wurde ausgeschlossen. Und dies gilt auch für die noch kommenden zwei Mittwoche zum gemeinsamen Kochen und Essen.